METHODEN

DLG Prozess-Heimtiernahrung

DLG Prozess- und Produkt-Zertifikat für Heimtiernahrung

Die DLG TestService GmbH hat für Heimtiernahrung einen Qualitätsstandard entwickelt, der den gesamten Herstellungsprozess und die Qualität der fertigen Produkte bewertet. Das damit verbundene Zertifizierungsmodell garantiert die gute Herstellungs- und Produktqualität. Der Verbraucher erkennt dies anhand des neuen Labels mit der Qualitätsstufe „SEHR GUT“. Im Internet können sich Verbraucher unter www.DLG-Tiernahrung-Test.de über die Qualitätsanforderungen des „DLG Produkt-Zertifikats“ sowie über prämierte Produkte informieren. In der Pilotphase des neuen „DLG Produkt-Zertifikats“ für Heimtiernahrung konnte das Unternehmen Josera als erster Heimtierfuttermittelhersteller nach dem neuen Qualitätsstandard „DLG Prozess-Heimtiernahrung“ zertifiziert werden. Seit März bietet Josera Produkte mit dem DLG Produkt-Zertifikat an.

„Das neue DLG Produkt-Zertifikat schafft im wettbewerbsintensiven Markt für Heimtiernahrung eine Qualitätstransparenz von der Produktion bis zum getesteten Endprodukt. Es bietet sowohl Erzeugern und Vermarktern als auch Verbrauchern Sicherheit und Orientierung, indem es die aktuellen Anforderungen an die Qualität und die Sicherheit von Heimtiernahrung erfüllt“, erklärt Mathias Deibel, Leiter Prozess-Zertifizierung bei der DLG TestService GmbH.


DLG Produkt-Zertifikat für Heimtiernahrung

Das Zertifizierungssystem ist ein zweistufiger Prozess: In der Prozess-Zertifizierung auditieren Experten der DLG TestService GmbH den Betrieb anhand eines umfangreichen Kriterienkataloges, dem DLG Prozess-Heimtiernahrung. Nach erfolgreichem Audit kann der Hersteller Produkte zur Prüfung bei der DLG TestService GmbH anmelden. Diese werden analytisch und durch die Dokumentation von geschmacklichen Akzeptanztests sensorisch überprüft. Bei Bestehen der Tests kann das Produkt mit dem DLG Produkt-Zertifikat „SEHR GUT“ ausgezeichnet werden.

Prüfkriterien Heimtiernahrung

  • Bewertung des gesamten Produktionsbetriebes
    • Einhaltung sozialer Standards
    • Betriebliche Sicherheit
    • Hygiene
    • Rückverfolgbarkeit
    • Qualitätsorientierung in der Produktion
    • Nachhaltigkeit (Erfassung des CO2-Fußabdruckes des Standortes und kontinuierlicher Verbesserungsprozess)
       
  • Kontrolle aller Rohstoffe
  • Analytische Kontrolle des Endproduktes
    • Nährstoffzusammensetzung
    • Zusatzstoffe (z.B. Vitamine, Mineralstoffe)
    • Unerwünschte Stoffe (z.B. Schwermetalle, Antibiotika)
    • Ausschluss gentechnisch veränderter Bestandteile
    • Mikrobiologische Qualität
  • Prüfung der Deklaration und Fütterungshinweise
  • Nachweis der sensorischen Qualität durch Akzeptanztests